Ferienhaus Fischer

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Freizeittipp Klettern

Sie Felsen der Sächsischen Schweiz bieten auch zahlreichen Kletterfreunden die Möglichkeit, die Sächsische Schweiz auf diese Art des Klettersports  zu erkunden. Gleichzeitig gibt es auch für Ungeübte die Möglichkeit, einen Kletterkurs in der Natur oder an künstlichen "Wänden" zu erlernen.

Die Geburtsstunde der Felskletterei in der Sächsischen Schweiz war im Jahr 1864, als 5 Bad Schandauer die Erstbesteigung des Falkenstein bei Ostrau gelang. Seit dieser Zeit gewann die Kletterei immer mehr Freunde. 1910 wurde dann das Erklimmen der Berge  nach Kletterregeln festgelegt. Die besagen unter anderem , dass jegliche Art der künstlichen Hilfsmittel beim Aufstieg verboten sind. Es dürfen nur das Seil, die Seilschlingen, Ringe und Karabiner zur Sicherung und zum Abseilen genutzt werden und der Bergsteiger soll sich mit eigener Körperkraft an natürlichen Haltepunkten, wie Spreizkamin, Körperrisse und Fingerklemme, den Gipfel bezwingen. 

Bergsport Arnold

Bergsport Arnold 

Außerdem ist die Veränderung der Felsoberfläche verboten. Nur bei Erstbegehung ist das Einbringen von Sicherungsringen erlaubt. Weiterhin herrscht ein generelles Verwendungsverbot von chemischen Hilfsmitteln wie (das wasseransaugende) Magnesia und es besteht Kletterverbot an nassem oder brüchigem Fels.
In der Sächsischen Schweiz gibt es rund 1.100 Klettergipfel und 16.000 verschiedene Kletterrouten aller Schwierigkeitsstufen von I bis XI. Einer der bekanntesten Kletterer der letzten Jahr ist der Hohnsteiner Bernd Arnold, der selbst große Schwierigkeitsstufen bis zur Stufe XI beherrscht.
Bedeutende Klettergebiete sind das Bielatal, das Rathener und Wehlener Gebiet, sowie das gesamte Schrammsteingebiet.

 

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